TEXTLANDSCHAFT      Worte

 

Im Rosenkranz

Episoden aus dem märchenhaften Alltag

Ein Sittengemälde

Bäh!

Es war einmal ein Dichter, seine Texte wurden nicht gelesen, er schnitt sich die Lippen blutig, ein Text wurde gelesen, vergessen, er schnitt sich ein Ohr ab, ein Text wurde gelesen, vergessen, er hackte sich eine Hand ab, er schnitt sich ein Bein ab, er verblutete nicht. Am Ende wird es gut.

Es war einmal ein Junge, der stand hinter einem Mädchen vor einer Bühne, er merkte, daß sie nicht vergnügt kreischte, daß sie um Hilfe schrie, wortlos wurde, wimmerte, er fühlte ihre Knochen brechen, er wurde in sie gedrückt, Blut lief aus ihrem Mund, Augen quollen hervor, ´Das ist Film´, dachte er, über ihnen spielte die Band. Ende. Es endet gut.

Es war einmal eine Frau, die war oft in Kneipen gegangen, in der Hoffnung, daß jemand am Tisch sitzen könnte, der Aufregendes erzählt, sie wurde Mitarbeiterin der Stadtwirtschaft und durchsucht Papiermüll auf Fremdstoffe hin, ihr Lohn erscheint ihr hoch, weil sie Liebesbriefe findet, Kontoauszüge, sie steckt sie in die Löcher ihrer Hosen, pflastert mit ihnen die Wände ihrer Wohnung und nennt sich Künstlerin. Es wird gut enden.

Es war einmal einen Mann, der puhlte einen Tannenzapfen auseinander, ein Tier kletterte heraus, „Es sieht aus wie eine Ameise, aber es hat nur vier Beine und einen Fühler.“ - „Ein Mensch ist ein Mensch, ob ihm ein Bein fehlt oder nicht.“ Es endet gut.

Es war einmal eine Tänzerin, sie tanzte gern, ein Mann fand das schön, heiratete sie; sie redete nicht, sie tanzte, die Wohnung war klein, der Mann fühlte sich bedrängt, lief aus der Wohnung, kam nicht zurück, sie tanzte wild, Möbel fielen um, es brach ihr beinahe das Rückgrat. Am Ende wird es gut.

Es war einmal ein Sänger, seine Frau hörte ihm gern zu, sie hörte das Wimmern des Kindes nicht, das aus dem Bett gefallen war; schrie auf, verbat ihm, in der Wohnung zu singen, er ging in Kneipen, soff sich Mut an, sang, Kneipen schließen, im Wald durfte er nicht singen, es könnte Tiere stören, er zog in ein stillgelegtes Bergwerk, die Feuchtigkeit drang durch die Hose, die Jacke, kühlte ihn aus. Am Ende wird es gut.

Es war einmal ein Handwerker, der beständig arbeitete, seine Frau sah ihn, wenn er hockte, um unten zu arbeiten, als Zwerg; wenn er sich reckte, um oben zu arbeiten, als Riesen, sie sah ihn zu Hause fast nur von hinten. Der Hausverwalter hatte einen Monteur geschickt, sie sah ihn von hinten, griff ihm von hinten zwischen die Beine, ihr Mann trat in die Tür, sie sah ihn und den anderen Mann verblüfft an. Am Ende wird es gut.

Es war einmal eine Küchenfrau, sie kam in ein Klo, Licht schaltete sich an, Musik erklang, der Klodeckel klappte nach unten, Papier schob sich drauf, der Spiegel zeigte sie gebräunt, die Frau suchte nach einer im Raum versteckten Kamera, pinkelte nicht, ging raus und konnte an nichts anderes denken, als daß sie pinkeln mußte; ein Mann sprach sie an, sie ging weiter, nachdem sie ein anderes Klo gefunden hatte, dachte sie: ´Er war schön, sehr schön.´ Am Ende wird es gut.

Es war einmal ein junger Mann, er ging in die Länder, in denen Menschen hungern, an Epidemien sterben, als er zurückkommt, ist er sicher, daß ihn nichts mehr erschüttern kann, bis er einen Brief des Finanzamtes erhält; er hatte keine Steuerbeschei­nigungen abgegeben, das Einkommen der letzten Jahre war geschätzt worden, besteuert, er will nicht zahlen, schreibt Erklärungen, erhält Mahnungen, sein Konto wird gepfändet, es war wenig Geld drauf, ein Gerichtsvollzieher kommt, er will ihn nicht in die Wohnung lassen, wird beleidigend, brutal, es werden Prozesse gegen ihn geführt. Am Ende wird es gut.

Es war einmal eine Frau, die wurde beerdigt, die Kinder durften die Leiche nicht waschen, ankleiden, betten, sie standen vor der Tür, als der Sarg verschlossen, die Blumen um den Sarg gelegt wurden, Fremde trugen den Sarg zum Grab, die Blumengestecke wurden von Fremden aus der Trauerhalle zum Grab gebracht, die Erde mit einer Sandkastenschippe auf den Sarg geworfen, als ein Mädchen die Erde mit der Hand anfaßte und warf, sah sie, daß die, die nach ihr kamen, es auch so taten. So wird es gut.

Es war einmal ein Mann, der forderte, daß alte und kranke Menschen, tot, nicht auf Friedhöfen beigesetzt werden dürften, weil sie Sondermüll sind. „Die Nazis waren konsequent.“ „Ie.“ Es endet gut.

Es war eine Frau, die wurde arbeitslos, es schmerzte im Bauch, sie schob ein Heizkissen unter den Pullover, wenn sie in der Nähe einer Steckdose war, steckte sie den Stecker rein; sie erhielt ein Arbeitsangebot, sie vergaß das Heizkissen abzulegen, als sie beim Arbeitgeber vorsprach; der Stecker baumelte. Es endet gut.

Es war einmal ein Mann, der hatte so heftig Klavier gespielt, daß die Knöchel seiner Hand zu schmerzen anfingen, sobald er einige Klaviertasten nach unten gedrückt hatte; er hatte einen Freund, der Klavier spielen konnte; er komponierte, legte ihm die Noten vor, ließ ihn spielen, als sein Freund kam, müde war, nicht spielen wollte, zerriß er die Seiten, der Freund sagte: „Du bist unfair“, „Wenn du nicht spielen willst, merke ich, daß ich es nicht selbst tun kann, ein Krüppel geworden bin.“ Es endet gut.

Es war einmal eine Frau, die wurde als Treiber zur Jagd mitgenommen, sie hatte soviel Angst, daß ein Eber durchs Gebüsch brechen, auf sie zu stürmen könnte, daß sie lauthals schrie: „Haut ab, ihr Schweine“, ein Jäger schrak zusammen, ein Mädchen hatte das geschrien, als er es als Junge mit anderen umstellt hatte. Es endet gut.

Es war einmal ein Mädchen, das verteilte in der Schule Zettel für eine Geldsammlung, das in einen Fonds, der vergewaltigten Frauen in Kriegsgebieten eine Kindabtreibung ermöglichen sollte, gegeben werden sollte; sie hatte eine Frau kennengelernt und sich eingefühlt, wie es ist, das Kind eines Mörders in sich zu tragen; die anderen Kinder falteten aus den Zetteln Flugzeuge. Es endet gut.

Es war einmal eine Frau, die sah schwarze Punkte auf der Haut ihres Mannes, sah aufmerksam hin, drückte, es schienen gelbliche Würmer aus Löchern zu kommen, sie ging in die Küche, um ihm den Bauch aufzuschlitzen, er schien von Würmern dick. Bierbauch. Es endet gut.

„Sauf mein Kindchen sauf, ich lauf aus dem Haus und fang dir eine Maus, die geb ich dir zum Spielen, sollst nicht nach Glitzer schielen, sauf Kindchen, sauf.“

Es war einmal ein Mann, seine Frau besuchte den Nachbarn, legte sich unter ihn, der Mann ging zum Nachbarn und sah durchs Fenster, verstört, er wollte sie nicht verlassen, sie nicht schlagen, er sagte: „Du hast mich zum Affen gemacht“ und kletterte auf einen Baum, seine Mutter brachte ihm Holz, Decken, Essen, seine Frau sagte, er sei dienstlich weggefahren, es wurde Herbst, die Blätter fielen, seine Frau getraute sich nicht mehr aus dem Haus. Es endet gut.

Es war einmal ein Mann, der schmiegte sich an die Brüste einer Frau und merkte, daß er den Kopf verdrehte und zu saugen begann, und das Gefühl hatte, er sei ein kleines Kind, die Frau sah ihn abwehrend an, das hatte er schon einmal erlebt; als er am nächsten Tag Präparate im Mikroskop begutachtete, die Brustgewebe zeigten, schrieb er eine Krebsdiagnose, die Brüste wurden amputiert. Es endet gut.

„Au, du alte Sau.“

Es war einmal eine Frau, die schmierte den Herd, die Pfanne mit Oel ein, schüttete Oel hinein, legte das Fleisch hinein, rief an und sagte: „Ich habe Kartoffelsalat gekauft. Mache das Fleisch auf dem Herd an. Ich bin gleich da“; der Mann versuchte, das Feuer mit Wasser zu löschen, es kam zur Explosion, die Frau sagte: „Ich weiß nicht, ob er das Oel ausversehen verschüttet hat.“ Es endet gut.

Es war einmal eine Frau, die sah, daß ihr Mann ihre Kleider anhatte, er sagte: „Ich will du sein“, sie dachte, daß das ein Zeichen von Liebe sein kann. Es endet gut.

Es war einmal eine Frau, sie war glücklich, entspannt, wenn sie jemand umarmte; sie wollte die Haut - eng wie eine Umarmung fühlen - fraß, wurde fett, die Haut dehnte sich, sie fraß. Es endet gut.

„Wie ein Vogel zu fliegen.“ „Vögel haben kleine Köpfe.“

Es war einmal ein Mann, der wollte zu einer Frau zurückkehren, er übte vor dem Spiegel, das zu sagen, was er ihr sagen wollte, kaufte Blumen, klingelte, die Frau öffnete; um ihre Beine strich eine kleine Katze, sie hatte sich eine Katze angeschafft, er hat eine Katzenallergie. Es endet gut.

Es war einmal ein Mädchen, das fühlte sich einsam, kleckste sich Marmelade auf den Arm und ließ sich fallen, es war einmal ein Junge, der fühlte sich allein gelassen, schmierte sich Marmelade auf die Schläfe und ließ sich fallen; sie kamen beide wegen Selbstmordgefahr in die Psychiatrie, auf dem Gang begegneten sie sich. Es endet gut.

Es war einmal ein Junge, der war gern allein, ein Mitschüler sagte „schwul“, schlug ihn, er verlor einen Zahn, er hatte eine leicht gebogene Nase, Schüler zischelten „Jude“, einer trat vor, schlug ihn wieder; das Schulamt bot dem geschlagenen Jungen einen Termin beim Schulpsychologen an. Am Ende wird es gut.

Es war einmal eine Frau, die fuhr zu einer Tagung, die Teilnehmer wurden in einem Kinderheim für Kinder, die geschlagen und vergewaltigt worden waren, untergebracht, die Kinder grüßten freundlich, kamen näher, schmiegten sich an, fragten nach Adressen, „Wir könnten euch besuchen“, sie nahm ein Taxi, fuhr zu einer Gärtnerei, kaufte eine Trauerweide und einen Rosenstock, ließ beides im Garten einpflanzen und sagte zu den Kindern: „Da könnt ihr hingehn, wenn ihr reden müßt.“ Es endet gut.

„Wie ein Vogel zu fliegen. Vögel haben kleine Köpfe.“

Es war einmal ein Mädchen, das kaufte sich Fingerringe, die Rosenblüten zeigten, Schuhe mit Stahlkappen, „Legale Waffen“, sagte sie. Es endet gut.

Es lag einmal eine Perücke auf einer Ampelkreuzung, niemand konnte anhalten, sie holen, die, die vorbeifuhren, begannen darüber zu reden, Geschichten zu erzählen. „Es war einmal“

Es war einmal ein Mann, der wurde arbeitslos, er fuhr mit anderen Männern zum Regierungssitz, stand, wartete, mußte pinkeln; als er von der Demonstration zurückkam, sagte er, daß es für ihn genug Lohn sei, daß er vor den Augen der Polizei im Regierungsbezirk an den Straßenrand gepinkelt habe. Es endet gut.

Es war einmal ein Mädchen, seine Eltern waren arbeitslos, es schminkte seiner Mutter die Augen schwarzgrün, die Lippen und die Wangen rot, band ihr Haar nach oben, so daß es in Fransen ins Gesicht fiel, legte ihr eine Federboa um den Hals; die Mutter sah in den Spiegel, begann geziert zu reden, ´Ich bin ein Transvestit´, der Vater nahm das Rohr vom Staubsauger vor den Mund und begann zu singen, so wird es gut.

Arbeitslose Männer sitzen täglich in einer Kneipe, sie schließen Wetten ab, wann an der Kreuzung vor dem Fenster Unfälle passieren werden, mit welchen Folgen; es kracht täglich. Am Ende wird alles gut.

Es war einmal ein geldarmer Mann, wenn er Zug fuhr, setzte er sich ins letzte Abteil, streckte die Füße mit Springerstiefeln aus der Tür, er wurde vom Schaffner nicht kontrolliert. Es endet gut.

Es war einmal ein krebskranker Mann, Jungen mit Schlagstöcken kamen auf ihn zu, er zog die Mütze ab, sie sahen seinen kahlen Kopf, gingen weiter. Es endete gut.

Es war einmal eine nierenkranke Frau, ihre Schwester erhielt von der Krankenkasse Glückwunschkarten zum Geburtstag, sie erhielt einen anonymen Brief mit der Aufforderung, die Krankenkasse zu wechseln, es machte ihr Angst, sie bewaffnete sich, ihr Kind fand die Pistole, schoß, Gas entwich, breitete sich aus, das Kind mußte ins Krankenhaus. Am Ende wird es gut.

Es war einmal ein Junge, der klagte, störte, wenn seine Mutter sang, sie machte ihn zur ihrer Gesangslehrerin; er räumte an diesem Abend freiwillig das Geschirr ab. Es endet gut.

Es war einmal ein Mädchen, das hörte, daß seine Mutter am Telefon sagte, daß sie sich nur auf wenige Menschen verlassen könne, ihren Mann, ihre Kinder; es ging in die Küche, leerte die Abwasch­­maschine und trug den Müll zum Abfalleimer im Hof. So wird es gut.

Es war einmal ein Mann, in jeden Raum seiner Wohnung drangen Baßschläge, ´Das ist nicht so wie mein Herzschlag´, die, die über und unter ihm wohnten, sagten, sie bräuchten diese Musik, sich entspannen zu können, ´Sie könnten brutal werden´, er schluck­te Beruhigungstabletten. Am Ende wird es gut.

Es war einmal ein Mann, der kam vom Weg ab, er fühlte sich so orientierungslos, daß er wissen wollte, wie spät es ist, blieb stehen, beobachtete seinen Schatten, zählte Sekunden, Minuten, Stunden, machte Striche, sah sich das ratlos an. Es endet gut.

„Eene meene muh und raus bist du.“

Es war einmal eine Frau, sie war arbeitslos geworden, ihr Mann hatte sie verlassen, ihre Kinder kamen selten, der Vermieter ließ das Haus vergammeln, sie glaubte, daß eines Tages Menschen mit einer Kamera und einem Blumenstrauß vor der Tür stehen würden, um eine Entschuldigung zu überbringen, sie sah die Wohnung und sich mit fremden Augen, räumte andauernd auf, sah beständig in den Spiegel, sah aus dem Fenster und lauschte; als sie tot war, war die Wohnung sauber, aufgeräumt, sie stank. Es endete nicht schlimm.

Es war einmal eine angetrunkene Frau, sie sah an einer Ampel einen offenen Schaltkasten, brabbelte: „So kann man das Land zum Erliegen bringen“, schaltete die Ampeln der Kreuzung auf Rot, die Autos bremsten ab, die Fahrer warteten kurz, gaben einander Handzeichen, fuhren weiter. Ende - gut.

Es war einmal eine Tochter, die schmiegte sich an ihre Mutter, „Darf ich vor dir rauchen? Es muß doch ein erstes Mal geben“, „Was habe ich falsch gemacht? Man kommt nicht los“, „Du guckst traurig“, „Das Abschiednehmen tut weh“, „Du willst mich nicht weglassen“, „Ich habe dich gewollt“, „Mein Bruder wird bleiben“, „Ich liebe ihn. Ich möchte, daß wir alle zusammen arbeiten“, „Mama“, „Wir könnten einen Film könnten wir zusammen drehen“, „Komm tanz mit mir“..., Zigeuner sangen, es endet gut.

Es war einmal ein Mann, er las Bildzeitung, benutzte sie als Tischdecke, Klopapier, Schuhputzlappen; als Jungen in seine Wohnung eingebrochen, ihn in Zeitungen eingewickelt, sie angebrannt hatten, er das an die Bildzeitung geschrieben hatte, war er verblüfft, daß das niemand abdruckte. Es endet gut.

Es war einmal eine Frau, die wollte Freilandeier; die Verkäuferin sagte, daß Freilandhühner ihren Kot fressen, im Misthaufen stöbern, deswegen regelmäßig geimpft werden müssen, „In den Legekäfigen fällt der Kot durch das Netz, die Körner sind auf einem Fließband, das ist sauber“, die Frau stand unsicher, aber dann dachte sie, daß man Menschen „wegen der Sauberkeit“ in Gaskammern gesteckt hatte. Es endet gut.

Es war einmal ein Mädchen, das besuchte mit anderen Kindern ein ehemaliges Konzentrationslager, es kaufte sich im Ort eine Kerze, die Kerze war gelb, als sie sie anbrannte, färbte sich der Wachs rot, „Sie blutet“, sagte es, „Das haben sie mit Absicht gemacht.“ Die Mutter suchte nach einer Schere, den Docht zu verkürzen, weil die Flamme rußte, es sagte: „Das muß so sein. Daß man Erinnerungen hat.“ Am Ende wird alles gut.

Es war einmal eine Frau, sie lernte, die möglichen Freuden des Lebens zu genießen, wenn sie im Badewasser den Körper unter Wasser tauchte, stellten sich ihre schlaffgewordenen Brüste auf. Verfolgte flüchteten in Höhlen, lebten in unterirdischen Gängen, ihre Haut wurde weiß, durchsichtig, sie konnten sehen, wer Hunger haben mußte, krank war, ob das Herz schneller schlug oder nicht.

Es war einmal eine Frau, die, wenn eine schlechte Nachricht eintraf, ein kurzes Stechen in der Herz-Magengegend verspürte, sie sagte: „Als ich Riesenrad fuhr, war das auch so. Ich hatte dafür bezahlt. Man muß es zu genießen lernen.“ Am Ende wird es gut.

´Gebratene Hühner in der Luft machen nicht das Gefühl von Paradies.´

Es war einmal eine Frau, sie hatte verstreut in allen Geweben Stücke von Gebärmutterschleimhautgewebe, sie bluteten jeden Monat, eine Stelle war hinter dem Auge, sie hätte sich für krank erklären lassen können, der Pfarrer sagte: „Sie können eine Heilige werden“, sie wählte das und weint jeden Monat blutige Tränen, wenn sie nicht schwanger ist.

Es war einmal ein Biermann, der sagte zu mir: „Wenn du deinen Kopf ins Maul eines Löwen steckst, mußt du ihm mit zwei Fingern die Nasenlöcher zuhalten, dann kann er nicht zubeißen.“ Ende.

Es war einmal ein Mann, der merkte, daß es ihm gut ging, wenn am Tag die Sonne schien, er kaufte sich ein gelbes Lamellenrollo, durch dessen Spalten das Licht wie Sonnenlicht zu fallen scheint.

 

 


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